Das Brewtools Fluid Control System (FCS) verbindet Gärüberwachung und aktive Gärsteuerung direkt am Tank. Je nach Ausstattung misst du Temperatur, Druck und Dichte, regelst die Kühlung oder Heizung und stellst den gewünschten Tankdruck ein.
Ob kompaktes FCS One oder modulares System mit separatem Display und I/O-Modul: Entscheidend sind die Funktionen, die du gleichzeitig nutzen möchtest. Dieser Guide zeigt dir die Unterschiede, die passenden Komponenten und die Einrichtung des modularen FCS.
Schnell zum Thema
Was übernimmt das Brewtools FCS während der Gärung?
Sensoren liefern die Messwerte. Die Steuerung vergleicht Temperatur und Druck mit deinen Sollwerten und schaltet die angeschlossenen Aktoren entsprechend. Aktoren sind die Bauteile, die tatsächlich etwas ausführen – beispielsweise eine Pumpe, ein Magnetventil oder eine Heizung.
- Temperatur: messen und mit passender Ausstattung aktiv kühlen oder heizen.
- Druck: überwachen und über ein Magnetventil überschüssiges Gärungs-CO₂ ablassen.
- CO₂-Zufuhr: mit zusätzlichem Magnetventil und externer CO₂-Versorgung regelbar.
- Dichte: mit dem Dichtesensor den Gärverlauf verfolgen.
- Weitere Funktionen: Füllstandsmessung und Durchmischung mit passenden Komponenten ergänzen.
Automatisches Hopfenstopfen ist als weitere Erweiterung vorgesehen. Ein mechanisches HopDrop Kit zum Hopfenstopfen unter Druck ist davon zu unterscheiden.
Welches Brewtools FCS passt zu deinem Aufbau?
Wähle die Steuerung danach aus, was sie an deinem Tank übernehmen soll: kühlen und spunden, zusätzlich heizen oder weitere Sensoren und einen Agitator einbinden.
Modulares FCS
Für Gärsteuerung mit geplantem Ausbau
- Separates Display zur Bedienung und I/O-Modul zum Anschließen der Komponenten.
- Kühlung und Spunden mit passenden Pumpen, Ventilen und Sensoren.
- Zusätzliche Anschlüsse für Agitator, Füllstandsmessung und CO₂-Zufuhr.
- Elektrische Heizung mit separatem Heiz-Relay ergänzbar.
Unser empfohlenes Starter Kit: V2 mit Dichtesensor. Dieser misst gleichzeitig die Temperatur.
FCS Starter Kits V2 ansehen
FCS One DC
Für einen übersichtlichen Tankaufbau
- Display und Anschlüsse in einem Gerät.
- Schaltet beispielsweise eine Eintauchpumpe zur Kühlung und ein Magnetventil zum Spunden.
- Zwei Anschlüsse für digitale FCS-Geräte, etwa Dichte- und Drucksensor.
- Kein direkter Anschluss für eine 230-V-Heizung.
Wichtig beim Ausbau: Mit Dichte- und Drucksensor, Kühlpumpe und Spundventil sind die regulären Anschlüsse belegt.
FCS One DC ansehen
FCS One AC
Für Temperaturregelung über 230-V-Geräte
- Display und Anschlüsse in einem Gerät.
- Zwei Ausgänge für passende Verbraucher wie Heizelemente oder Kühlschränke.
- Zwei Anschlüsse für digitale FCS-Geräte und ein separater Temperatursensor-Anschluss.
- Keine festen Ausgänge für 24-V-Pumpen und Magnetventile.
Vor der Auswahl prüfen: Benötigte Sensoren und 24-V-Komponenten gemeinsam einplanen; Leistungsgrenzen der Ausgänge beachten.
FCS One AC ansehenWarum ist FCS One beim Ausbau begrenzt?
FCS One besitzt zwei CAN-Anschlüsse. Das sind die Anschlüsse für digitale FCS-Geräte wie Dichte- und Drucksensor. Werden beide angeschlossen, ist dort kein Platz mehr für einen zusätzlichen Agitator oder Füllstandssensor.
FCS One DC besitzt außerdem zwei feste 24-V-Ausgänge. Mit Eintauchpumpe und Gasventil zum Spunden sind diese belegt. Ein CAN-Anschluss kann mit passendem Adapter als weiterer 24-V-Ausgang genutzt werden; dafür entfällt an diesem Anschluss aber das CAN-Gerät.
FCS One AC besitzt keine festen 24-V-Aktorausgänge. Auch hier lässt sich ein CAN-Anschluss mit Adapter dafür nutzen. Dichtesensor, Drucksensor und ein so angeschlossenes 24-V-Magnetventil sind deshalb nicht gleichzeitig möglich.
Starter Kits: mit oder ohne Dichtemessung?
Die Starter Kits enthalten die Komponenten zur Temperaturmessung und aktiven Druckregelung. Die Variante mit Dichtesensor misst zusätzlich die Dichte – und gleichzeitig die Temperatur. Kühlpumpe oder Kühlmagnetventil sowie das Kühlaggregat werden separat ergänzt.
| Starter Kit | Messwerte | Varianten ansehen |
|---|---|---|
| Modulares FCS Starter Kit V2 |
Mit Dichtesensor: Dichte, Temperatur und Druck. Mit Temperatursensor: Temperatur und Druck, keine Dichtemessung. |
Starter Kits V2 → |
| FCS One DC mit Dichtesensor | Dichte, Temperatur und Druck. Kein separater Temperatursensor erforderlich. | Set mit Dichtesensor → |
| FCS One DC mit Temperatursensor | Temperatur und Druck. Mit dieser Ausstattung ist keine Dichtemessung möglich. | Set mit Temperatursensor → |
Individuell zusammenstellen: Beim modularen FCS bilden Display, I/O-Modul, Stromversorgung und Verbindungskabel die Basis. Sensoren und Aktoren wählst du passend zu deinem Aufbau. Alle FCS-Komponenten ansehen →
Sensoren und Aktoren im Überblick
Sensoren messen, Aktoren führen die Steuerbefehle aus. Welche Komponenten du benötigst, hängt davon ab, ob du Temperatur und Druck regeln, den Gärverlauf verfolgen oder weitere Funktionen ergänzen möchtest.
Spunden und CO₂ zuführen: was ist der Unterschied?
Beim Spunden erzeugt die Gärung das CO₂. Der Drucksensor misst den Tankdruck; das Gas-Out-Magnetventil lässt überschüssigen Druck ab. Für aktive CO₂-Zufuhr brauchst du zusätzlich ein Gas-In-Magnetventil und eine externe CO₂-Versorgung – beispielsweise zum Druckausgleich beim Abkühlen oder zur Zwangskarbonisierung. Ein Spundventil allein kann keinen Druck nachliefern.
Drucksensor
Misst den Tankdruck und liefert den Messwert für elektronisches Spunden und geregelte CO₂-Zufuhr.
Gas-Magnetventile
Gas-Out lässt CO₂ zum Spunden ab. Für geregelte CO₂-Zufuhr wird ein separates Gas-In-Ventil ergänzt.
Temperatursensor
Misst die Temperatur im Tank als Grundlage für Kühlung und Heizung. Eine Dichtemessung ist damit nicht möglich.
Eintauchpumpe
Fördert bei Kühlbedarf Wasser oder Glykol aus dem Kühlbecken durch den Tankmantel.
Kühlmagnetventil
Öffnet bei Kühlbedarf den Durchfluss zum Tank. Die Pumpe des geeigneten Kühlkreislaufs läuft dabei weiter.
Heiz-Relay und Heizelement
Ergänzen das modulare FCS um aktive Tankheizung. Das Heizsteuerungs-Set bündelt die benötigten Komponenten.
Dichtesensor
Misst Dichte und Temperatur im Tank. Ein separater Temperatursensor ist dafür nicht erforderlich.
Radar Level Sensor
Überwacht den Füllstand im Tank. Für die Integration wird ein freier CAN-Anschluss benötigt.
FCS Agitator
Durchmischt Flüssigkeit in Gärtanks und Brite Tanks. Die Drehzahl wird über das FCS gesteuert.
| Aufgabe | Messung | Aktive Steuerung |
|---|---|---|
| Spunden | Drucksensor | Gas-Out-Magnetventil zum Ablassen von CO₂ |
| CO₂ zuführen | Drucksensor | Separates Gas-In-Magnetventil und externe CO₂-Versorgung |
| Gärtemperatur | Temperatursensor oder Temperaturmessung des Dichtesensors | Eintauchpumpe oder Kühlmagnetventil; zum Heizen ein passendes Heizsystem |
| Gärverlauf verfolgen | Dichtesensor | Keine direkte Regelung der Dichte |
| Füllstand überwachen | Radar Level Sensor | Messfunktion |
| Flüssigkeit durchmischen | Je nach Prozess weitere Messwerte | FCS Agitator |
Bei der Auswahl beachten: Passende Kabel und freie Anschlüsse einplanen. Für die Kühlung bleibt ein Kühlaggregat erforderlich. Sensorlänge und Einbaulage müssen zum Tank passen.
Modulares Brewtools FCS montieren und anschließen
Die folgende Anleitung gilt für das System mit separatem Display und I/O-Modul. Die Portnummern lassen sich nicht auf FCS One übertragen. Prüfe vor dem Anschluss die Beschriftung deiner Hardware und die zugehörige Herstelleranleitung.
1. Hardware montieren
- Display befestigen: Das Kugelgelenksystem ermöglicht die Montage am Blow-off-Rohr oder auf einer ebenen Fläche. Verbindungsstange und Halterung passend auswählen.
- I/O-Modul und optionales Heiz-Relay montieren: In der Nähe des Tanks und der angeschlossenen Komponenten anbringen.
- Sensoren installieren: Temperatur- oder Dichtesensor sowie Drucksensor an den dafür geeigneten Tankanschlüssen montieren.
- Aktoren installieren: Eintauchpumpe im Kühlbecken oder Kühlmagnetventil in der Kühlleitung montieren. Gas-Out-Ventil und bei Bedarf Gas-In-Ventil ergänzen. Die markierte Fließrichtung beachten.
2. Die passenden Verbindungskabel auswählen
| Kabel | Verwendung |
|---|---|
| LP12, 2-Pin | 24-V-Aktoren wie Eintauchpumpe oder Magnetventile |
| LP12, 3-Pin | PT1000-Temperatursensor |
| LP12, 5-Pin | CAN-Geräte wie Drucksensor, Dichtesensor, Füllstandssensor und Agitator |
| LP12, 6-Pin | Display mit I/O-Modul verbinden |
| LP12, 7-Pin | Heiz-Relay mit I/O-Modul verbinden |
| LP20, 3-Pin | Passende Verbindung zwischen Heiz-Relay und Heizelement |
Achte auf passende Steckverbinder, Kabellängen und Adapter. Bei Magnetventilen wird zusätzlich der passende DIN-Adapter benötigt: Typ A für das Kühlmagnetventil, Typ B für das Gasventil.
3. Komponenten mit dem I/O-Modul verbinden
Alle Verbindungen zunächst spannungsfrei herstellen. Die Stromversorgung erst einschalten, wenn Sensoren, Aktoren und Kabel vollständig angeschlossen sind.
| Port am I/O-Modul | Komponente | Verbindung |
|---|---|---|
| 1 | 24-V-Netzteil | Passende Stromversorgung des I/O-Moduls |
| 2 | Display | LP12-6-Pin-Kabel |
| 3 | Optionales Heiz-Relay | LP12-7-Pin-Kabel |
| 4 | Eintauchpumpe oder Kühlmagnetventil | LP12-2-Pin; beim Ventil zusätzlich DIN-Adapter Typ A |
| 5 | Gas-Out-Magnetventil zum Spunden | LP12-2-Pin mit DIN-Adapter Typ B |
| 6 | Optionales Gas-In-Magnetventil | LP12-2-Pin mit DIN-Adapter Typ B |
| 8 | Drucksensor | LP12-5-Pin-Kabel |
| 13 | Separater PT1000-Temperatursensor | LP12-3-Pin-Kabel |
| Freier passender CAN-Port | Dichtesensor, Füllstandssensor oder Agitator | LP12-5-Pin-Kabel; Port in der Software zuordnen |
Bei Verwendung der Heizung verbindest du zusätzlich das Heiz-Relay mit dem Heizelement und der vorgesehenen Netzspannungsversorgung. Der Stromkreis muss entsprechend der Herstelleranleitung über einen FI-Schutzschalter abgesichert sein.
Überdruckschutz und Heizung vor der Inbetriebnahme prüfen
Die elektronische Druckregelung ersetzt kein unabhängiges mechanisches Überdruckventil. Dieses muss am Tank vorhanden und funktionsfähig sein. Die zulässigen Druckgrenzen des Tanks und aller angeschlossenen Komponenten bleiben verbindlich.
Das Heizelement darf nur eingeschaltet werden, wenn es vollständig in Flüssigkeit eingetaucht ist – auch beim Funktionstest. Bei leerem Tank oder Nichtbenutzung die Stromversorgung der Heizung trennen.
Software konfigurieren und Funktionen testen
Sensoren und Ausgänge zuordnen
- Einheiten: Temperatur, Druck und Dichte passend einstellen.
- Tankname: Eine eindeutige Bezeichnung vergeben.
- Temperaturquelle: Angeschlossenen PT1000-Sensor oder interne Temperaturmessung des Dichtesensors auswählen.
- CAN-Konfiguration: Die angeschlossenen Geräte den verwendeten Ports zuordnen.
- Relaiskonfiguration: Hinterlegen, welcher Ausgang Kühlung, Gas-Out oder Gas-In schaltet.
- Externes Heiz-Relay: Ohne Relay deaktivieren; beim passenden 5-A-Modul das vorgesehene 5-V-Steuersignal einstellen.
- WLAN und Updates: Netzwerkverbindung einrichten und den passenden Firmwarestand prüfen.
Menübezeichnungen und Anordnung können sich mit der Firmware ändern. Orientiere dich deshalb an der Funktion und an der Anleitung zu deinem Softwarestand.
Funktionstest in der manuellen Steuerung
-
Messwerte prüfen.
Kontrolliere, ob Temperatur, Druck und gegebenenfalls Dichte plausibel angezeigt werden.
-
Kühlung testen.
Stelle die Zieltemperatur unter den aktuellen Wert. Prüfe, ob die Pumpe startet oder das Kühlmagnetventil öffnet.
-
Heizung testen, falls vorhanden.
Nur bei vollständig eingetauchtem Heizelement die Zieltemperatur kurz über den aktuellen Wert setzen. Anschließend den Heizvorgang wieder beenden.
-
Druckablassen testen.
Bei geringem, zulässigem Überdruck den Zieldruck unter den aktuellen Wert setzen und „Release pressure“ aktivieren. Das Gas-Out-Ventil muss öffnen.
-
CO₂-Zufuhr testen, falls vorhanden.
Bei angeschlossener und passend eingestellter CO₂-Versorgung einen zulässigen höheren Sollwert wählen. Prüfe zunächst, dass das Gas-In-Ventil bei deaktivierter Zufuhr geschlossen bleibt. „Adding pressure“ aktivieren und den Druckanstieg beobachten. Danach die gewünschte Betriebsart wieder einstellen.
Gärprofil statt manueller Sollwerte verwenden
Mit dem Quick Profile kannst du mehrere Gärschritte und einen anschließenden Cold Crash definieren. Je Schritt werden Temperatur, Druck, Dauer und die Freigabe der CO₂-Zufuhr festgelegt. Nutze die Werte passend zu Hefe, Rezept und tatsächlichem Gärfortschritt. Ein abgelaufener Zeitplan bestätigt keine abgeschlossene Gärung.
Lässt sich das FCS bereits per Smartphone fernsteuern?
WLAN dient unter anderem zur Aktualisierung der Firmware. Eine vorhandene WLAN-Verbindung bedeutet aber nicht automatisch, dass Fernsteuerung per Smartphone verfügbar ist. In der öffentlich zugänglichen Brewtools-Dokumentation werden Cloud-Account und Fernsteuerung weiterhin als nicht verfügbar geführt. Prüfe den Funktionsumfang deiner Firmware; plane die Bedienung zunächst direkt am Display.
FCS mit deinem Brewtools Tank kombinieren
Plane Steuerung, Sensoren, Kühlung und Tankanschlüsse gemeinsam. Die Auswahl hängt davon ab, ob du einen Unitank für die Gärung oder einen Brite Tank für Reifung, Karbonisierung und Lagerung ausstattest.
Tankgrößen, Kühlaggregate und weiteres Zubehör findest du im Brewtools Unitank- und Brite-Tank-Guide . Ein Tank-Komplettset und ein FCS Starter Kit sind unterschiedliche Zusammenstellungen: Die gewünschte Gärsteuerung wird separat gewählt.
Fazit: den Funktionsumfang vor dem Kauf festlegen
Für einen ausbaubaren Brewtools Unitank empfehlen wir das modulare FCS Starter Kit V2 mit Dichtesensor und einer passenden Kühlsteuerung über die Eintauchpumpe. So kannst du Gärverlauf, Temperatur und Druck überwachen und weitere Funktionen ergänzen.
FCS One DC eignet sich für einen kompakten Aufbau mit begrenztem Anschlussbedarf. FCS One AC ist interessant, wenn du passende 230-V-Verbraucher schalten möchtest. Entscheidend ist, welche Sensoren und Aktoren gleichzeitig angeschlossen sein sollen.
Fragen & Antworten
-
Kann ich mehrere Tanks mit einem FCS steuern?
Für die unabhängige Gärsteuerung wird pro Tank eine eigene FCS-Steuereinheit benötigt. Mehrere Sensoranschlüsse sind nicht mit einer Mehrtanksteuerung gleichzusetzen.
-
Ist die Kühlung im FCS Starter Kit enthalten?
Die beschriebenen Starter Kits benötigen zusätzlich eine passende Kühlsteuerung und ein Kühlaggregat. Dafür empfehlen wir bei Brewtools Unitanks die Eintauchpumpe.
-
Was unterscheidet das Set mit Dichtesensor vom Set mit Temperatursensor?
Der Dichtesensor misst Dichte und Temperatur. Das Set mit Temperatursensor misst die Temperatur, ermöglicht in dieser Ausstattung aber keine Dichtemessung. Beide Sets erfassen außerdem den Druck und ermöglichen aktives Spunden.
-
Brauche ich neben dem Dichtesensor einen Temperatursensor?
Für die grundlegende Temperaturmessung nicht. Der Dichtesensor misst auch die Temperatur und kann als Temperaturquelle ausgewählt werden.
-
Kann FCS One DC einen Agitator oder Füllstandssensor nutzen?
Grundsätzlich können passende CAN-Geräte angeschlossen werden. Es stehen aber nur zwei CAN-Ports zur Verfügung. Mit Dichte- und Drucksensor sind diese bereits belegt. Für die gleichzeitige Nutzung weiterer CAN-Geräte ist das modulare FCS die passende Wahl.
-
Ersetzt das elektronische Spunden das Überdruckventil?
Nein. Ein unabhängiges mechanisches Überdruckventil bleibt erforderlich, auch bei elektronischer Druckregelung.
-
Brauche ich zum Spunden eine CO₂-Flasche?
Zum Ablassen des während der Gärung entstehenden CO₂ nicht. Für aktive CO₂-Zufuhr, Druckausgleich oder Zwangskarbonisierung brauchst du eine geeignete externe CO₂-Versorgung und die dafür vorgesehenen Komponenten.
-
Kann FCS One DC eine elektrische Tankheizung schalten?
Es besitzt keinen direkten 230-V-Heizausgang. Für eine entsprechende Heizung kommen das modulare FCS mit Heiz-Relay oder eine passend konfigurierte FCS One AC Steuerung infrage.









Ist die Überwachung auch über W-Lan möglich, also dass ich jederzeit via Smartphone die Parameter einsehen und VERÄNDERN kann?
(So ähnlich wie beim Float von Brewbrain)
Ansonsten finde ich das sehr Eindrucksvoll von Brewtools.
LG Jousy
Servus Jousy,
eine Steuerung des FCS via Smartphone/App wird in Zukunft verfügbar sein. Derzeit befindet sich das System in der Beta-Testphase und ist momentan nur vor Ort steuerbar.
Liebe Grüße
Klaus
Ich habe einen F150 und einen F80 Tank. Kann ich beide mit einem Display steuern (separate Sensoren versteht sich)?
Hallo,
für jeden einzelnen Tank benötigst du eine eigene FCS-Steuereinheit. Es ist nicht möglich, mehrere Tanks mit nur einer I/O-/Display-Modul Kombination zu steuern.
LG Klaus